Rückblick 2012

Netzwerktreffen des SPP-Mentoringprogramms

Das erste Netzwerktreffen im Rahmen des SPP-Mentoring-Netzwerks fand vom 16.-17. November 2012 in Ismaning und München statt. Die Mentees hatten bei diesem Treffen die Möglichkeit, sich mit ihren Mentor/innen, aber auch mit den anderen Teilnehmern des Mentoring-Programms auszutauschen.

Gemeinsam wurden die bisherigen Ergebnisse besprochen und der Bedarf an weiteren unterstützenden Maßnahmen ermittelt (Workshops, Seminar, Coaching, etc.).

Am Samstag, den 17.11., hatten die Mentees die Möglichkeit, an einem Workshop zum Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ teilzunehmen. Der Workshop wurde geleitet von Frau Dr. Uta Zech (work/life; coaching & beratung, Berlin).


Jahreskolloquium 2012

Das 5. Jahreskolloquium des Schwerpunktprogramms Kompetenzmodelle fand in diesem Jahr vom 15.-16. November im Commundo Tagungshotel in Ismaning bei München statt. Gastgeber waren Frau Prof. Tina Seidel und Herrn Prof. Manfred Prenzel von der School of Education der Technischen Universität München (TUM).

Besonders erwähnenswert in diesem Jahr waren die Vorträge von Dr. Patrick Kyllonen (ETS, Princeton/New Jersey)  sowie von Claudia Schreiner und Ursula Itzlinger-Bruneforth (bifie, Salzburg/Österreich) als invited speakers.

Auch in diesem Jahr gab es für die Doktorand/innen die Möglichkeit, den Stand ihrer Arbeiten im Rahmen einer Round-Table-Diskussion vorzustellen und mit ihren Reviewern zu diskutieren. Zudem wurde ein Doktorand/innentreffen mit dem Thema „Berufliche Möglichkeiten nach der Promotion“ angeboten, um die Doktorand/innen nun gegen Ende des Schwerpunktprogramms in der Entwicklung weiterer Perspektiven zu unterstützen. Das Treffen setzt sich zusammen aus einer kurzen Podiumsdiskussion und einem wissenschaftlichen "Speed-Dating".

Bei den Diskutant/innen auf dem Podium handelte es sich um folgende Mitarbeiter der Technischen Universität München:

Die von Dr. Kathleen Stürmer (ebenfalls TU München) geleitete Diskussion beschäftigte sich mit der Leitfrage, welchen Rat die Diskutant/innen heutzutage frisch promovierten Bildungsforscher/innen mit auf den Weg geben möchten.

Zunächst wurde das Thema berufliche Orientierung und Vernetzung angesprochen. Lankes und Möhringer betonten, wie wichtig es ist, auch vor der Tätigkeit in der Forschung schon Erfahrungen in verschiedenen Bereichen zu sammeln und den Austausch mit diesen Feldern aufrechtzuerhalten, um dann während der Karriereplanung eigene Vernetzungen zu nutzen. Bauer stellte fest, dass auch die Arbeit im SPP ist in diesem Sinne ein Vorteil ist, da man hier bereits die Arbeitsweise und den Ablauf in DFG-Projekten kennenlernt und sich mit Institutionen an verschiedenen Standorten vernetzt.

Alle Diskutant/innen waren sich einig, dass ein Auslandsaufenthalt oder zumindest ein Standortwechsel heutzutage sehr wichtig für die wissenschaftliche Karriere ist. Auch hier bietet sich die Möglichkeit für die Doktorand/innen, ihr Netzwerk auszuweiten und zu bereichern. Sälzer und Neuenhaus wiesen jedoch darauf hin, dass man in erster Linie seines eigenen Netzwerkes bewusst sein muss, da sich ansonsten z.B. auch die Wiedereingliederung nach einem Auslandsaufenthalt erschweren kann.

Die Diskutant/innen empfahlen den Doktorand/innen, jede Möglichkeit zu nutzen, die sich ihnen bietet. Lankes und Haupt hoben insbesondere hervor, dass man zu Beginn der Karriere nicht sehr wählerisch sein sollte, sondern sich am besten eine Top-Institution als Sprungbrett sucht.

Dabei sollte man aber natürlich nicht die eigenen Interessen aus den Augen verlieren. Sälzer legte den Zuhörer/innen ans Herz, ein Forschungsthema zu finden, das sie wirklich interessiert, da man nur so Klippen umschiffen und demotivierende Zeiten durchstehen könne.

Weiterhin wichtig für den Werdegang sei die richtige Einstellung. Lankes ermutigte die Doktorand/innen, auf nichts zu verzichten, sondern mit der Haltung „Ich will alles und zwar sofort“ an die Karriereplanung ranzugehen. Auch Bauer betonte, wenn man eine Tätigkeit in der Wissenschaft anstrebe, bedeutet dies als langfristiges Ziel die Professur. Dauerstellen im Mittelbau gäbe es mittlerweile kaum noch. Sälzer ergänzte, dass man jedoch nicht einfach in der Wissenschaft bleiben sollte, nur weil es einen gewohnten Rahmen bietet.

Auf nichts zu verzichten umfasst aber auch die Familie. Möhringer wies darauf hin, dass man unbedingt darauf achten sollte, dass vor lauter Karriereplanung die Familienplanung nicht völlig in den Hintergrund gedrängt wird.

Die Diskutant/innen sahen für die Doktorand/innen des SPP gute Chancen für ihre weitere berufliche Karriere, da sie durch die Fortbildungs- und Förderangebote hoch qualifiziert seien und die Mitgliedschaft im SPP Kompetenzmodelle ihnen hochkarätige Vernetzungsmöglichkeiten bietet.

Im anschließenden Speed-Dating standen die Diskutant/innen einzeln mehreren Doktorand/innen zum individuellen Gespräch bereit und konnten ihre Erfahrungen weitergeben.

Parallel zum Doktorand/innentreffen fand das Treffen für die Projektleiter/innen mit dem Schwerpunktthema „Instrumenten-Datenbank“ statt. Das DaQs-Team (Datenbank zur Qualität von Schulen) erläuterte dabei das Konzept der Instrumenten-Datenbank und stellte das weitere Vorgehen in Ausblick.

 

Fortbildung 2012

Die diesjährige Fortbildung für Doktorandinnen und Doktoranden des SPP fand vom 20.02.12-23.02.2012 am DIPF in Frankfurt/Main statt.

In diesem Jahr wurden drei eintägigen Methoden-Workshops sowie zwei halbtägige Angebote aus dem Wissenschaftsmanagement bzw. soft skills-Bereich angeboten.

Mo 20.02. - Einführung in die Datenanalyse mit R (Christian Spoden)

Di 21.02. - Einführung in die Analyse von Mediatormodellen (Johannes Naumann; ausgefallen)

Mi 22.02. - Einführung in Längsschnittanalysen mit latenten Wachstumsmodellen (Florian Schmiedek)

Do 23.02. - Forschungsergebnisse visualisieren (Philipp Mayer)

Do 23.02. - Forschungsanträge schreiben (Philipp Mayer)